Feuerwehr Bad Staffelstein

Französischer Besuch bei der Feuerwehr Bad Staffelstein

Französischer Besuch bei der Feuerwehr Bad Staffelstein

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Die Feuerwehrmänner mit Anne Ployhar und ihrer Austauschschülerin Julie Clerc.
(V.l.nr.: Harald Reinlein, Michael Liebl, Tim Liebl, Anna Ployhar, Julie Clerc, Holger Reinlein, Ron Sperling, Stephan Gagel.)

Pompiers“ so heißt Feuerwehr auf französisch. Französischen Besuch hat auch die Familie Ployhar aus Lichtenfels. Die 16-jährige Anna Ployhar ist Mitglied der Jugendgruppe des Städtepartnerschaftskomitees Lichtenfels. Aus diesem Grund nahm sie auch die 15-Jährige Julie Clerc aus der Nähe der Lichtenfelser Partnerstadt Cournon auf. Julie ist mit Leib und Seele in ihrer örtlichen Wehr eine sogenannte „Jeune Sapeurs-Pompier“, was bei uns in Deutschland der Jugendfeuerwehrlerin entsprechen würde. Sie möchte auch nach ihrem Schulabschluss den Beruf der Feuerwehrfrau einschlagen und sich damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Dass sie während ihres Aufenthaltes am Obermain eine deutsche Feuerwehr besuchen wollte, war selbstverständlich. Dementsprechend, wurde bei einer Sitzung des Jugendkomitees dieser Punkt angesprochen, und Holger Reinlein, selbst aktiver Feuerwehrmann in Bad Staffelstein, erklärte sich bereit eine Führung für die „Kollegin“ aus Frankreich zu organisieren. So fanden sich einige Kameraden am Freitag um 15 Uhr am Feuerwehrhaus in Bad Staffelstein ein, um der Französin ein angemessenes Rahmenprogramm zu bieten. Interessant war für den französischen Gast natürlich die Möglichkeit Technik und Ausrüstung zu vergleichen. Die großen Fahrzeuge waren hier natürlich das Hauptaugenmerk. Sie fand viele Parallelen, aber auch einige Unterschiede, die sie letztlich mit ihrer Kamera festhielt. Aufschlussreich waren auch die französischen Begriffe für die Ausrüstungsgegenstände, die von den deutschen Kameraden erfragt wurden. Eine Sprachbarriere gab es glücklicherweise kaum, da Julie sehr gut deutsch spricht und auch Ployhar und Reinlein gute Französischkenntnisse besitzen. Die Führung endete mit zwei Highlights, zum einen wurde eine Fettbrandexplosion demonstriert und zum anderen gab es gewiss eine Rundfahrt mit einem Löschfahrzeug durch die Adam-Riese-Stadt. Beeindruckt und mit einem Strahlen im Gesicht, bedankte sie sich für diese tolle Stunde.