Feuerwehr Bad Staffelstein

Bezirksentscheid des Bundeswettbewerbs der Jugendfeuerwehren


Bad Staffelstein - Am Samstagnachmittag wurde der Sportplatz des TSV 1860 Bad Staffelstein von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Staffelstein zweckentfremdet, denn auf dem Sportplatz fand ein Bezirksentscheid der Deutschen Jugendfeuerwehr statt, der für die Entscheidung zum Landesentscheid in Freyung – Grafenau am 11. bis 13. Juni 2009 und damit auch für den Bundesentscheid gewertet wird, der in Amberg stattfindet. Bereits am frühen Morgen gegen 9 Uhr trafen die Jugendlichen Florianjünger, im Alter von 12 bis 18 Jahren, auf dem Sportgelände ein. Gemeldet waren fünf Jugendgruppen, kurzfristig musste jedoch eine Gruppe absagen, womit nur noch die vier Gruppen der Freiwilligen Feuerwehren aus Michelau (Kreis Lichtenfels), Gestungshausen und Untersiemau (Kreis Coburg) sowie Burk (Kreis Forchheim) antraten. Weil schon von vorne herein feststand, dass vier Gruppen zum Landesentscheid nach Freyung/Grafenau fahren dürfen, stand auch von vorneherein fest, dass alle teilnehmenden Gruppen sich für den Landesentscheid qualifizieren.   Nachdem die Gerätschaften aufgebaut waren begann um 10.30 Uhr das Training für den eigentlichen Wettbewerb, der sich in zwei Teile aufgliederte. Da war der technische Teil, bei dem ein kompletter Löschaufbau von der Wasserentnahme bis zur Wasserabgabe innerhalb sieben Minuten durchgeführt werden musste.

Die Jungen und Mädchen mussten dabei über einen zwei Meter hohen Bretterzaun klettern und durch einen Tunnel kriechen. Selbstverständlich musste dies alles mit Feuerwehranzug und der nötigen Sicherheitsausrüstung wie Helm und Sicherheitsstiefel durchgeführt werden. Im sportlichen Teil mussten die Jugendgruppen, die aus neun Jugendlichen – plus einem Ersatzmann/Frau  bestanden, auf der Tartanlaufbahn des Sportgeländes einen Staffellauf über 400 Meter absolvieren.

Der Staffellauf beinhaltete die Feuerwehrtechnischen Disziplinen Leinenbeutel werfen – Alarmanziehen – Kuppeln der Schläuche, sowie die Schläuche auf Zeit zusammenrollen. Die Oberaufsicht lag in den bewährten Händen des Fachbereichsleiter Henry Reisenweber aus Zeickhorn bei Coburg. 

Die Siegerehrung
    

Am Nachmittag wurde die Siegerehrung durch Kreisbrandrat Siegfried Kerner und  Kreisjugendleiter Jürgen Zimmermann durchgeführt. KBR Kerner dankte Bürgermeister Jürgen Kohmann für die Überlassung der Sportstätten und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die jugendlichen Florianjünger der Feuerwehre die Treue halten und auch in Zukunft bei der Stange bleiben. Ein ganz großes Dankeschön ging auch an die Organisatoren und Schiedsrichter, die ja ihre Freizeit opferten, hier ging auch gleichzeitig ein Dankeschön an die Eltern der Jugendlichen und an die Ehefrauen der Organisatoren, die ja auch Verzicht üben mussten. Bürgermeister Jürgen Kohmann  dankte in seinem Grußwort allen die sich engagieren und wenn ich sehe, wie viele junge Damen und Herren (immerhin sind 20% der Jugendlichen weiblich) sich für die Feuerwehr entscheiden ist mir für die Zukunft im Bezug auf den Feuerschutz nicht bange. Kohmann dankte der Jugendgruppe der FW Michelau, welche die Farben des Landkreises erfolgreich vertrat und damit die Qualifikation für den Landesentscheid in Freyung/Grafenau erreichte. Die Pokale wurden von Sabine Scheer, der 3. Bürgermeisterin der Stadt Bad Staffelstein und zugleich Jugendbeauftragte, an die siegreichen Jugendgruppen übergeben. Erster und damit Bezirkssieger wurde die Jugendgruppe der FW Sonnefeld Kreis Coburg mit 1366, 9 Punkten vor der FW Untersiemau Kreis Coburg mit 1355,7 Pkt., 3. wurde die FW Burk Kreis Forchheim mit 1331,7 Pkt. und 4. die FW Michelau Kreis Lichtenfels mit 1319,7 Pkt. Abschließend überreichte Kreisjugendleiter Jürgen Zimmermann den Jugendleitern ein Kuvert mit den begangenen Fehlern der Gruppen, damit diese bis zum Landesentscheid abgestellt werden können, dankte den Schiedsrichtern Manfred Pfaff und Thomas Hofmann – Kreis Lichtenfels- für ihr Engagement und wünschte den qualifizierten Jugendgruppen viel Erfolg beim Landesentscheid in Freyung/Grafenau.     

-hvo-

Copyright Text und Bild: Heinz Voll (Herzlichen Dank an Herrn Voll)